Endlich wieder eine Erfolgsgeschichte mit Fortsetzung

Erstellt am 22.05.2017 13:16 von Brügger Pascal | Download als PDF

Der zweite Spieltag der 3. Liga Sommermeisterschaft in Embrach war für das Walliseller Herren 1 der Tag, an dem die Leistung der Woche zuvor bestätigt werden konnte und auch musste. Zwar war es angesichts der Gegner schwieriger als letztes Mal, aber dennoch durchaus möglich.

Natürlich bestand aufgrund der Ausgangslage als Tabellenerster eine grundsätzliche Zufriedenheit im Team, was den Start in die erste Partie gegen Dietikon sicherlich einfacher machte. Entsprechend souverän traten die Walliseller auf, wieder war die sichere Defensive die Basis eines starken Spielaufbaus, der vorne an der Leine ohne grössere Probleme in Punkte umgesetzt werden konnte. Über alle drei Sätze hinweg lief man eigentlich nie grosse Gefahr, das Spiel aus der Hand zu geben. Umso ärgerlicher waren die einigen wenigen Eigenfehler, vor allem wenn es dadurch wieder etwas knapper wurde. Aber in diesen Situationen war man mit ein paar sicheren aber dennoch starken Bällen schnell wieder dran.

Nach diesen ersten drei Punkten wartete mit Adliswil der härtere der beiden Gegner des Tages. Dies wurde schon nach den ersten paar Angaben klar, es bedurfte etwas mehr Einsatz und Geduld, um hier Punkte zu erzielen. Auch die Unsicherheiten und unnötige Hochrisikobälle nahmen leider wieder zu, sei es nun wegen den eigenen Nerven oder der gegnerischen Stärke. Und doch ging der Plan der Walliseller im Grossen und Ganzen auf, dank einer über die zwei Sätze gesehen konstanten Leistung konnte das Spiel gewonnen werden.
Wie schon eine Woche zuvor reichte der Schwung der ersten Erfolge auch diesmal bis in den dritten und letzten Satz, wo dann schnell plötzlich nichts mehr so lief, wie es sollte. Nachdem Wallisellen beim Seitenwechsel mit drei Punkten im Rückstand war und kurz danach sogar mit vier, war es höchste Zeit für ein Timeout, um die Gedanken wieder zu fokussieren. Keinen Moment zu spät, denn ein letzter Ruck ging durch die Mannschaft und plötzlich schienen die letzten, schwierigen Minuten vergessen. Ohne einen einzigen Fehler holten sie sich einen Punkt nach dem anderen zurück und dieser Schlussspurt wurde mit dem dritten Punkt belohnt.
Man hat wieder gesehen, was alles möglich ist, wenn alle miteinander funktionieren und kämpfen. Zwar konnte man von dieser Mannschaft erwarten, dass sie diese Liga grösstenteils dominieren würde und doch ist diese Erkenntnis aus Walliseller Sicht sehr wichtig und sollte Sicherheit für die nächsten Spiele geben.

Es spielten: Adrian Staudenmaier, Markus Wyniger, Michael Hofer, Stefan Kobler  und Pascal Brügger

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