Chrampfer-Weekend im Weisstannental

Erstellt am 04.05.2015 22:53 von Staudenmaier Adrian | Download als PDF

Arbeitswillige Faustballer trafen sich im Weisstannental über das 1. Mai Wochenende, um als Ersatz fürs abgesagte Trainingslager Material ins „Gut Bödeli“ zu transportieren.

Da in diesem Jahr mangels Teilnehmer kein Trainingslager zustande gekommen ist, wurde als Alternative ein Arbeitswochenende im Weisstannental organisiert. Unter der Leitung von Simone Hofer wurde am 1. Mai am Morgen gestartet. Mit mehreren Autos voller Material ging es Richtung Weisstannen. Oben angekommen erwartete uns ein lokaler Bauer, der so freundlich war und unser Material so weit wie möglich den Berg hoch schaffte. Ab da waren es dann „nur“ noch ca. 20 Minuten zu Fuss steil den Berg hinauf bis zur Hütte „Gut Bödeli“.

In Total 51 Berggängen wurde viel Material hochgeschleppt, u.a. 180kg Beton, 200kg Holzmaterial für einen neuen Holzunterstand, 130m Draht, 80m Seil, mehrere Hundert Schrauben und Nägel, Pfosten für den Gartenzaun, ein Apfelbäumchen, neue Küchenutensilien, ein neuer Couchtisch und natürlich etwas Zwischenverpflegung für die ganze Arbeitertruppe.

Nach den vielen schweisstreibenden Aufstiegen war „Erholung“ ein Fremdwort, denn das Material wollte verarbeitet werden. So wurden Treppenstufen auf dem rutschigen Weg gebaut, Flächen ausgeebnet, Beton verbaut, der Apfelbaum gepflanzt, ein Stück Wiese eingezäunt und für seine Zukunft als Gemüsegarten vorbereitet, altes Werkzeug repariert, Löcher im Dach geflickt und vom lästigen Moos befreit und auch im Innern wurde die Hütte wieder auf Vordermann gebracht.

Bekanntermassen war das Wetter an diesem Wochenende miserabel. Am Freitag liess der Regen erst gegen den späten Abend nach, so dass die Teilnehmer durch das Schleppen und Arbeiten komplett nass waren. Am Samstag war es dann doch mehrheitlich trocken, deshalb konnten die Arbeiten zügig fortgesetzt werden. Und wegen dem erneuten Regen am Sonntag wurde der Abstieg auf den frühen Nachmittag vorverschoben.

Müde aber zufrieden mit dem Geleisteten kehrten alle Teilnehmer am Sonntag zurück nach Wallisellen und freuten sich auf eine lange Dusche.
Das diesjährige Trainingslager war um einiges kürzer als die anderen Jahre, aber nicht minder anstrengend.

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