Auf der Zielgeraden gestolpert

Erstellt am 02.02.2015 22:13 von Brügger Pascal | Download als PDF

Damen, 1. Liga

Der Schlussspieltag der 1. Liga Hallenmeisterschaft der Damen fand dieses Jahr wieder in Alpnach statt. Die Finalrunde war erreicht. Eine Medaille war in Reichweite. Dass dies als Vorzeichen keine Bedeutung hatte, war schon bald klar. Schnee und Kälte verzögerten die Anfahrt, eine Spielerin fiel krankheitshalber aus. Zudem mussten die Wallisellerinnen ohne ihre Stammangreiferin antreten, was natürlich eine grosse Umstellung auf den Positionen zur Folge hatte.

Schon im ersten Spiel gegen Walzenhausen machten sich die Defizite klar bemerkbar. Wallisellen hatte alle Mühe, die Bälle überhaupt im Spiel zu halten, geschweige denn saubere Angriffe zu lancieren. Nach dem ersten Satz hätte man noch meinen können, es läge an der Müdigkeit und es würde gleich besser gehen. Doch es ging weiter wie im ersten. Es fehlten einfach die Ideen und auch Wechsel auf einzelnen Positionen halfen nichts mehr. Wenn man selber keinen Druck aufbauen kann, muss man sich auf die Fehler der Gegner verlassen. Was passiert, wenn diese nicht kommen, mussten die Wallisellerinnen schmerzlich erfahren. Auch im zweiten Satz hatten sie keine Chance und wurde überrollt.
Es blieb noch der kleine Final gegen die Gastgeberinnen aus Alpnach, um den dritten Platz, um noch einmal alles zu geben und die Saison doch noch zufriedenstellend abschliessen zu können.
Schon nach den ersten Minuten war auch diese Hoffnung verblasst. Hilflos mussten sie mit ansehen, wie ihnen die Bälle um die Ohren flogen, Alpnach dominierte das Spiel nach Belieben. Natürlich und verständlicherweise schlug das auch zünftig aufs Gemüt. Erneut wurde versucht, durch Wechsel in der Mannschaft wieder ein bisschen Schwung in die Partie zu bringen, was aber kläglich scheiterte. Alle waren mit der Situation überfordert, war man doch in den letzten Jahren nie mehr so unter die Räder gekommen.So mussten die Wallisellerinnen eine saftige Niederlage wegstecken und sich mit dem enttäuschenden 4. Schlussrang abfinden. Es wäre doch so schön gewesen.

Nichts desto trotz beginnt bald die Vorbereitung auf die Sommersaison. Da können die Frauen dann zeigen, dass ihnen dieses Saisonende absolut nicht würdig war und sie sehr wohl mit den Besten der Liga mithalten können.

Es spielten: Simi Hofer, Alex Elfner, Nina Reifler, Fabienne Künzli, Robi Graf und Laura Walz

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