Gute Ausgangslage leider nicht genutzt

Erstellt am 26.01.2015 19:38 von Brügger Pascal | Download als PDF

Herren 2, 4. Liga

Beinahe das gesamte Aufgebot des Herren 2 Teams versammelte sich mehr oder weniger pünktlich und machte sich auf den Weg nach Embrach für die Aufstiegsrunde der 4. Liga. Die fünf Mannschaften lagen nur zwei Punkte auseinander, somit sollte alles möglich sein. Das erste Spiel gegen den noch Tabellenersten aus Dietikon konnte Wallisellen dank gutem, beinahe fehlerfreiem Zusammenspiel 2:1 für sich entscheiden.
Nach kurzer Pause ging es gegen Adliswil weiter. Dieses Team konnte in der Vorrunde schon einmal besiegt werden, dementsprechend gross waren also die Erwartungen in dieses Spiel. Leider wurden wurde Wallisellen diesen in den ersten beiden Sätzen bei weitem nicht gerecht. Zu viele Eigenfehler und zu wenig Druck im Angriff, so kann man nicht gewinnen. Wenigstens im dritten Satz, nach klarer Ansage, zeigte das Team eine Reaktion und konnte so noch einen Punkt aus diesem Spiel retten.
Wipkingen stand ihnen im dritten Spiel gegenüber. Hier war die Taktik klar, den Spielmacher aus dem Spiel nehmen. Dies gelang mehr schlecht als recht und wieder schlichen sich zu viele Fehler im Service ein. Alle Sätze gingen schlussendlich an den Gegner, obwohl ein Satzgewinn durchaus drin gelegen wäre. Wenn sich dies am Schluss nur nicht rächte.

Im letzten Spiel trat Wallisellen gegen Schlieren, welches nicht gerade seinen besten Tag eingezogen hatte. Wallisellen setzte alles nochmals auf eine Karte und in der stärksten Besetzung konnten alle drei Sätze souverän gewonnen werden. Bei der Rangverlesung trat das ein, was bereits geahnt wurde. Es reichte leider nur für den 4. Rang. Zwar hatte man gleich viele Punkte wie das drittplatzierte Adliswil, da man aber in der Direktbegegnung 1:2 verloren hatte, reichte es nicht mehr. Zu viele Eigenfehler und die teilweise fehlende Bereitschaft alles zu geben war am diesem Tag ausschlaggebend und das nötige kleine Quäntchen Glück war nicht immer auf Walliseller Seite.

Alles in allem darf man aber mit dem Abschneiden an dieser Meisterschaft zufrieden sein. Es zeigte sich, dass die erfahrenen Spieler doch noch eine entscheidende Rolle spielen um den jüngeren die nötige Sicherheit zu geben. Fehlt bei ihnen an dieser Stelle noch das nötige Spielverständnis und insbesondere die Konstanz. Daran sollte nun weiter gearbeitet werden um diese Defizite bei der nächsten Meisterschaft zu reduzieren. Ein herzliches Dankeschön an all die "erfahrenen" Spieler, welche teilweise spontan eingesprungen sind wenn an Not am Mann war. Ebenso an die Fans, welche das Team an den einzelnen Spieltagen begleitet haben.

Im Einsatz standen: Mathieu Francou, Thanushan Vasu, Rolf Wintsch, Diego Strassmann, Paul Schüpbach, Claudia Hofer und Rolf Lüssi

Es sind noch keine Kommentare vorhanden

Einen Kommentar abgeben

Felder mit * müssen ausgefüllt werden.

Bitte gib die Zeichen wie angeziegt ein.