Einzug in die Finalrunde

Erstellt am 18.01.2015 20:03 von Brügger Pascal | Download als PDF

Damen, 1. Liga

In Däniken traten die Walliseller Damen am Sonntag zum zweitletzten Spieltag der Hallenmeisterschaft an. Nachdem sie schon am letzten eine super Leistung zeigten, konnten Sie diesmal alles klar machen für den Einzug in die Finalrunde in Alpnach. Doch mit den Damen aus Schlieren - ihres Zeichens Ranglistenerste - als ersten Gegner würde das nicht so einfach werden.

Das zeigte sich schon zu Beginn der Partie. Die Walliseller Angriffe zeigten nicht die gewünschte Wirkung, wenn auch sehr gut ausgeführt. Bälle, die bei anderen Mannschaften gereicht hätten, kamen gegen Schlieren zurück. Der Rückstand wurde immer grösser, schliesslich war Satzball. Nach einem Timeout zeigten die Wallisellerinnen doch noch eine starke Aufholjagd zum Gleichstand. So hatten sie in der Vergangenheit auch schon Partien drehen können. Doch diesmal half es nichts mehr, zum Schluss musste der erste Satz, wenn auch nur knapp, abgegeben werden. Im zweiten Satz stimmte dann leider gar nichts mehr zusammen, Schlieren war einfach zu stark und Wallisellen hatte dem auch nicht mehr viel entgegen zu setzen. Aber dafür, dass Schlieren sonst an diesem Tag keinen einzigen Satz abgegeben hatte, konnten die Wallisellerinnen doch recht zufrieden mit ihrer Leistung aus dem ersten Satz sein.   

Nun war klar, wenn man noch eine Chance auf die Teilnahme in der Finalrunde und damit auf eine weitere Medaille haben wollte, musste das nächste Spiel gegen Kleinhüningen unbedingt gewonnen werden.

Eigentlich eine lösbare Aufgabe für die Walliseller Damen. Hätte man meinen können. Aber zu viele Eigenfehler ihrerseits bewirkten, dass die Partie bis zum Schluss knapp blieb. Auch hier wieder waren es die letzten paar Bälle, die die Entscheidung brachten. Diesen Satz haben sie zu einfach hergegeben, dass wussten sie selber auch und da musste eine Antwort her. Die liess auch nicht lange auf sich warten, nach ein paar aufmunternden Worten und ihrem Motivationsschrei zeigten sie eine sehr starke, sichere Leistung. Ruhig und voll konzentriert kontrollierten sie die Partie. Gerade einmal zwei Fehler liessen sie zu, ansonsten liessen sie den Gegnerinnen keine Chance und glichen in den Sätzen aus.

Nun war wieder alles offen und die Mannschaft umso motivierter, hier doch noch einen Sieg mitzunehmen. Nur hatten sich das auch die Gegnerinnen in den Kopf gesetzt, sie waren wieder erwacht und wollten auch wieder mitspielen. Doch Wallisellen konnte die Sicherheit aus dem zweiten Satz gut mitnehmen, es schien erneut eine klare Sache zu werden. Eine Reihe komplett unnötiger Eigenfehler und Unkonzentriertheiten belehrte jedoch alle eines Besseren. Schliesslich, mit vier Punkten in Folge, entschieden sie doch sehr verdient den dritten Satz und damit die Partie für sich und konnten sich über den fantastischen dritten Zwischenrang und damit einen Platz in der Finalrunde am 1. Februar in Alpnach und damit über eine Chance auf eine weitere Medaille freuen.

Es spielten: Simi Hofer, Alex Elfner, Selina Gentile, Vithushika Vasu, Fabienne Künzli, Robi Graf und Laura Walz

 

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