Von gewonnenen Kämpfen und blauen Augen

Erstellt am 29.01.2018 12:21 von Brügger Pascal | Download als PDF

Herren 1, 3. Liga

Am Schlusstag der Hallenmeisterschaft 2017/18 ging es für das Walliseller Herren 1 Team um nichts Geringeres als einen Podestplatz. Die Ausgangslage war durch die letzten Spiele kaum verändert worden, die Plätze zwei bis vier lagen nach wie vor eng beieinander und entsprechend war mit nur einem Punkt Rückstand auf die Plätze zwei und drei noch alles möglich.
Leider war auch diesmal lange unklar, ob sie wieder einmal nur zu viert antreten mussten. Doch zum Glück konnten zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft als Verstärkung verpflichtet werden, die ihre Sache dann auch sehr gut machten.

Dem punktemässig direkten Konkurrenten Schlieren 1 musste man im ersten Spiel unbedingt ebensolche abnehmen, wenn das noch was werden sollte. Wallisellen startete stark, musste sich aber immer wieder mehr damit beschäftigen, die eigenen Fehler gleich wieder auszubügeln, als eigene Punkte zu produzieren. Weil es Schlieren auch nicht viel anders erging, blieben alle drei Sätze denkbar knapp, erst bei den letzten, entscheidenden Bällen konnte sich Wallisellen schliesslich durchsetzen. Drei sehr hart erkämpfte Zähler waren das Resultat, der Start war gemacht.

Nun sollten natürlich noch ein paar weitere folgen. Die zwei Schlusslichter der diesjährigen Saison, Oerlikon/Schwamendingen und Wipkingen, die man in der Vorrunde noch klar geschlagen hatte, waren die nächsten Gegner.
Die zwei Spiele waren diesmal so gar nicht wie die letzten, Wallisellen brachte praktisch keinen Druck hinter die Bälle und ging bei den Angriffen viel zu viel Risiko ein. Irgendwie schafften sie es doch noch mehr schlecht als recht, sich gegen Oerlikon/Schwamendingen einen, gegen Wipkingen zwei Punkte zu erkämpfen.
Nach dieser Leistung hätte sich niemand über den Verbleib auf dem 4. Rang wundern dürfen. Zum Glück für Wallisellen erging es Schlieren und Dietikon in ihren Spielen gar nicht gut, sodass diese wenigen Punkte trotzdem reichten, um beide zu überholen und sich den 2. Schlussrang zu sichern.
Insgesamt hat in dieser Saison eine mittelmässige Leistung mit wenigen Höhepunkten ausgereicht, um doch noch mit einem blauen Auge davonzukommen und das Ziel Podestplatz zu erreichen. Ein gutes Medaillenessen wird da aber bestimmt drüber hinweghelfen.
Es bleibt nur zu hoffen, dass das Personalproblem nicht auch noch im Sommer zu reden geben wird und man sich dann wieder auf die Stammkräfte verlassen kann.

Es spielten: Michael Hofer, Adrian Staudenmaier, Markus Wyniger, Pascal Brügger und als Verstärkung Vithushika Vasu und Raffaele Bruno


 

 

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