Reaktion gezeigt

Erstellt am 04.12.2017 10:51 von Brügger Pascal | Download als PDF

Herren 2, 4. Liga

Nach den ärgerlichen Punktverlusten der zweiten Runde wollte man es an der letzten Vorrunde besser machen. Die Vorgabe war klar, Eigenfehler auf ein Minimum zu reduzieren.

Im ersten Spiel gegen Schlieren 7 klappte dies mit Ausnahme des zweiten Satzes schon sehr gut. Die Angriffe, wenn auch nicht mehr ganz so kraftvoll, dafür mit mehr Präzision, fanden nun öfters die Lücken im gegnerischen Feld. Zudem stand die Defensive oft am richtigen Ort und mit dem Zuspiel konnte man den Angreifer perfekt bedienen. So verlief der erste Satz relativ klar und einseitig. Im zweiten Satz konnte sich Schlieren dann ein wenig steigern und die Partie war wieder ausgeglichener, sie konnten sich sogar einen Vorsprung herausspielen. Mit Mühe konnte der Satzverlust abgewendet und doch noch gewonnen werden. Im dritten Satz war die Konzentration wieder von Beginn weg auf allen Positionen vorhanden und so konnte dieser ebenfalls aufs Walliseller Konto.

Nach einer Pause wartete die nächste Mannschaft aus Schlieren. Hier war schon vor Beginn klar, dass sich das Gewinnerteam sehr wahrscheinlich den letzten Platz für die Finalrunde erspielen wird. Leider ist nicht ganz sicher, wie es bei einem Punktegleichstand gewertet wird. Um dieser Frage aus dem Weg zu gehen, musste ein 3:0 Sieg her. Schlieren, auf allen Positionen ein wenig sicherer als die zweite Mannschaft aus Wallisellen, fand zu Beginn besser ins Spiel und konnte mit ihren platzierten Abschlüssen immer wieder punkten. Es war beinahe zum Verzweifeln. So musste man sich das erste Mal an diesem Tag geschlagen geben. Im zweiten geriet man wieder schnell in Rücklage, kämpfte sich wieder heran und trotzdem kam Schlieren zu mehreren Satzbällen. Nein, den Satz durften sie nicht gewinnen. Das Team kämpfte um jeden Punkt und wurde belohnt. Ausgleich, Satzball, Ausgleich...bis schliesslich der Punkt zu Gunsten von Wallisellen gespielt wurde. Satzausgleich. Nun wollte man sich den letzten auch noch holen. Mit einem kleinen Vorsprung ging es zum Seitenwechsel. Schlieren gab nicht auf und änderte die Taktik. Immer wieder nahmen sie mit dem Service den Angreifer aus dem Spiel. Wer nicht wagt, der nicht gewinnt; so änderte auch Wallisellen die Taktik und nahm ebendiesen Angreifer kurzerhand auf die Mittelposition. Es half, die letzten beiden Anspiele des Gegners waren zu ungenau und zwei eigene platzierte Angriffe brachten die entscheidenden Punkte. Der Jubel war gross, ging das Spiel mit 2:1 an Wallisellen.

Mit dem Spielplan hat die junge Mannschaft gezeigt, wozu sie fähig sein könnten, wenn die Konstanz da ist und die Eigenfehler auf ein Minimum reduziert werden. Ob es nun doch noch für die Finalrunde gereicht hat, war noch nicht bekannt. Verdient hätte man es sich. Falls es doch nicht gereicht hat, bleiben im Januar immer noch drei Spiele, um nochmals das gesamte Potenzial abzurufen um wenigstens die Platzierungsrunde für sich zu entscheiden.

Es spielten: Matthieu Francou, Diego Strassmann, Vithushika Vasu, Raffaele Bruno, Corsin Daume und Claudia Hofer


 

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