Der Kurs stimmt wieder

Erstellt am 26.11.2017 22:11 von Brügger Pascal | Download als PDF

Herren 1, 3. Liga

Am zweiten Spieltag der Hallensaison musste das Herren 1 in ihren drei Spielen zeigen, dass die ungenügende Leistung von vor zwei Wochen hauptsächlich an der mangelnden Spielpraxis gelegen hatte und man sich mittlerweile im viel kleineren Spielfeld der 3. Liga zurechtgefunden hatte. Diesmal konnten die Walliseller wieder zu fünft auf dem Feld stehen, was diese Aufgabe doch etwas einfacher gestalten sollte.

Das Spiel gegen Schlieren startete eigentlich gar nicht schlecht, schnell war die Partie aber wieder ausgeglichen. Dies nicht unbedingt, weil der Gegner so viel stärker spielte, sondern auch wegen der eigenen Nachlässigkeit. Wallisellen blieb aber doch hartnäckig und konnte sich schliesslich mit zwei Punkten Vorsprung den ersten Satz sichern. Der Ertrag stimmte, die Leistung noch nicht. Die Sätze zwei und drei gingen jeweils sogar in die Verlängerung und immer wieder musste man zusehen, wie die wichtigen Bälle an den Gegner gingen. So war die  Niederlage schlussendlich sicherlich auch den vielen Eigenfehler in den ungünstigsten Momenten geschuldet.

Die nächsten zwei Partien waren dann schliesslich gegen die direkten Konkurrenten in der unteren Ranglistenhälfte.
Oerlikon/Schwamendingen verkaufte sich zwar unter Wert und sie spielten längst nicht so, wie sie es eigentlich konnten. Doch Wallisellen schien nach den unnötigen Punkteverlusten nur noch eine Richtung zu kennen, nach vorne. Und so entwickelte sich das Spiel noch klarer als es hätte sein können. Die Länge in den Angriffsbällen stimmte wieder und kaum einer kam zurück an die Leine. Kam dann doch einer, hielt die eigene Defensive stand und lieferte die Vorlage für den nächsten Punkt. So konnten die Walliseller einen ungefährdeten Sieg und somit drei Punkte einfahren, so konnte es gerne weitergehen.

Auch Wipkingen musste eigentlich zu schlagen sein. Nach anfänglich erstaunlich starker Gegenwehr konnte das Herren 1 noch etwas aufdrehen und die Partie wieder in den Griff kriegen. Das eigene Spiel stimmte auch hier wieder und nur selten gaben eigene Fehler Anlass zum Kopfschütteln. Diese starke Leistung zeigten sie auch im zweiten Satz, die Gegner waren chancenlos. Nach einer personellen Umstellung im dritten Satz ging dann bei Wipkingen gar nichts mehr und praktisch nach Belieben konnten die Walliseller punkten.

Zwar darf man sich ob der zwei verlorenen Punkten ärgern, die anderen sieben von neun möglichen sollten aber zeigen, wozu das Team eigentlich fähig ist, wenn es sich nicht gerade selbst im Weg steht. Die Rückrunde, in welcher zuerst die vermeintlich stärkeren Gegner anstehen, wird nun zeigen, ob die wiedergewonnene Sicherheit für anständige Revanchen und dringend benötigte Punkte reicht.

Es spielten: Adrian Staudenmaier, Michael Hofer, Stefan Kobler, Markus Wyniger und Pascal Brügger
 

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