Spielreport

02.12.2017 - Herren 1, 3. Liga - Adliswiil

1 Siege
 
0 Unentschieden
 
1 Niederlagen
 

Wenn zwei Gegner einer zu viel ist

Nachdem sich das Herren 1 Team eine Woche zuvor wieder bis auf den dritten Tabellenplatz zurückgekämpft hatte, musste diese Leistung nun in der ersten Rückrunde bestätigt werden.

Waren es bei der ersten Begegnung zu Beginn der Saison noch die Walliseller, die nur zu viert spielten, musste diesmal Dietikon auf einen fünften Mann verzichten. Jedoch kann eine solche Situation auch für den Gegner schwierig sein, da sie zu risikoreicherem Spiel verleiten kann. Der Schwung und die Ballsicherheit von letzter Woche schienen aber mitgenommen worden zu sein, Wallisellen liess sich durch nichts in ihrem Spiel beeinflussen und abgesehen von einem kurzen Aussetzer im zweiten Satz liessen sie Dietikon insgesamt keine Chance und konnten so einen souveränen Dreisatzsieg feiern.

Nun wartete noch der Tabellenführer Adliswil, gegen den man sich in der Hinrunde noch ziemlich schwer getan hatte. Auch diesmal zeigte sich schon zu Beginn, wieso die Rangliste so aussieht, wie sie es eben tut. Ihre Angriffe waren wieder um einiges stärker als die eigenen, doch auch wenn man mal einen erfolgreich abwehren konnte, landete der Ball auf der gegnerischen Seite entweder im Aus oder mit zu wenig Druck genau auf dem Arm eines Spielers. Auch die viel zu seltenen Versuche, den gegnerischen Angreifer aus dem Spiel zunehmen und so etwas Ruhe ins eigene reinzubringen, schlugen meistens fehl und so war der erste Satz schnell Geschichte. In den Sätzen zwei und drei liessen die Adliswiler zeitweise scheinbar etwas nach, doch auch diese Chance vermochte Wallisellen nicht auszunutzen und so war die einzige Verbesserung der kleinere Punkterückstand bei Satzende. Angesichts der gezeigten Leistung war es leider ein Ergebnis mit Ansage.

Mit einer beinahe identischen Punkteausbeute wie aus dem ersten Spieltag geht es nun darum, im Januar mindestens auch die Bilanz des zweiten Tagen zu erreichen, wenn nicht sogar zu übertreffen. Auch wenn ein Wiederaufstieg mit dieser Ausgangslage mehr als unsicher ist, so kann wenigstens die Saison mit einem positiven Gefühl abgeschlossen werden. An den Gegnern wird es wohl nicht liegen.