Spielreport

02.12.2017 - 4.Liga - Adliswil

2 Siege
 
0 Unentschieden
 
0 Niederlagen
 

Reaktion gezeigt

Nach den ärgerlichen Punktverlusten von der zweiten Runde, wollte man es an der letzten Vorrunde besser machen. Die Vorgabe war klar, Eigenfehler auf ein Minimum zu reduzieren.

Im ersten Spiel gegen Schlieren 7 klappte dies mit Ausnahme des zweiten Satzes schon sehr gut. Die Angriffe nicht mehr ganz so kraftvoll, dafür mit mehr Präzision fanden nun öfters die Lücken im gegnerischen Feld. Zudem stand die Defensive oft am richtigen Ort und mit dem Zuspiel konnte man den Angreifer perfekt bedienen. So verlief der erste Satz relativ klar und einseitig. Im zweiten Satz konnte sich Schlieren wenig steigern und die Partie war ausgeglichener. Schlieren konnte sich sogar einen Vorsprung herausspielen. Mit Mühe konnte der Satzverlust abgewendet und doch noch gewonnen werden. Im dritten Satz war die Konzentration wieder von Beginn weg auf allen Positionen vorhanden und so konnte dieser ebenfalls aufs Walliseller Konto.

Nach einer Pause wartete die nächste Mannschaft aus Schlieren. Hier war schon vor Beginn klar, wer gewinnt, wird sich sehr wahrscheinlich den letzten Platz für die Finalrunde erspielen. Leider ist nicht ganz sicher, wie es bei einem Punktegleichstand gewertet wird. Um dieser Frage aus dem Weg zu geheh, musste ein 3:0 Sieg her. Schlieren, auf allen Positionen ein wenig sicherer als die zweite Mannschaft, fand zu Beginn besser ins Spiel und konnte mit ihren platzierten Abschlüssen immer wieder Punkten. Es war beinahe zum verzweifeln. So musste man sich das erste Mal an diesem Tag geschlagen geben. Im zweiten geriet man wieder schnell in Rücklage, kämpfte sich wieder heran und trotzdem kam Schlieren zu mehreren Satzbällen. Nein, den Satz dürfen sie nicht gewinnen. Das Team kämpfte um jeden Punkte und wurde belohnt. Ausgleich, Satzball, Ausgleich...bis schliesslich der Punkt zu Gunsten von Wallisellen gespielt wurde. Satzausgleich. Nun wollte man sich den letzten auch noch holen. Mit einem kleinen Vorsprung konnte man die Seiten wechseln. Schlieren gab nicht auf und änderte die Taktik. Immer wieder nahmen sie mit dem Service unseren Angreiffer aus dem Spiel. Wer nicht wag, nicht gewinnt. So kam unsererseits ebenfalls die Taktik zum Zuge und so wurde der Angreiffer kurzerhand in die Mittelposition versetzt. Es half, die letzten beiden Anspiele des Gegners waren zu ungenau und zwei platzierte Angriffe brachten die entscheidenen Punkte. Der Jubel war gross, ging das Spiel mit 2:1 an uns.

Mit dem heutigen Spielplan hat die junge Mannschaft gezeigt, zu was sie fähig sein könnten wenn die Konstanz da ist und die Eigenfehler auf ein Minimum reduziert werden. Ob es nun doch noch für die Finalrunde gereicht hat, war noch nicht bekannt. Verdient hätte man es sich und fall doch nicht, bleiben im Januar immer noch 3 Spiele um nochmals das gesamte Potenzial abzurufen um wenigstens die Platzierungsrunde für sich zu entscheiden.

 
Betreut hat