Spielreport

08.07.2017 - Herren 3. Liga - Dietikon

2 Siege
 
0 Unentschieden
 
0 Niederlagen
 
Schlussrang 1 von 6
 

Erneuter Aufstieg nach einer perfekten Saison

Obwohl schon vor dem Schlussspieltag der 3. Liga vom Samstag klar war, dass das Herren 1 uneinholbar den 1. Rang belegen und somit auch wieder in die 2. Liga aufsteigen würde, wollte man natürlich die bisher perfekte Punkteausbeute bis zum Schluss durchziehen.

Dazu mussten die zwei Spiele des Tages ohne Satzverlust gewonnen werden, was angesichts der vorangegangenen Partien gegen Schlieren und Rafz durchaus möglich sein sollte.

Bei brütender Hitze ging es los und nach ein paar Anlaufschwierigkeiten im ersten Satz gegen Schlieren, in dem nur gerade zwei Bälle Unterschied den Sieg brachten, waren die Walliseller wieder in Ihrem Spiel angekommen und hatten den weiteren Verlauf der Partie weitestgehend im Griff. Einen zusätzlichen Gegner fanden beide Teams auch im sehr unebenen Terrain, vermeintlich einfache Bälle wurden plötzlich zu unkontrollierbaren und so war dann auch der eine oder andere Spielaufbau etwas schwieriger. Und wieder war die richtige Einstellung im Team zu sehen, auf allen Positionen wurde in den doch ziemlich langen Ballwechseln um jeden Punkt gekämpft und im Gegenzug liess man die Gegner ihre Fehler selber machen. Weitere zwei Punkte waren der Lohn für eine insgesamt souveräne Leistung.

In der Pause dann begann es kurz zu regnen, sodass für das zweite Spiel gegen Rafz auf Regenbälle umgestiegen werden musste. Die Partie begann denkbar schwierig und in den langen Ballwechseln unterliefen den Wallisellern immer wieder Fehler, die es so vorher nicht gab. Ein wenig konnten sie sich wieder fangen doch schlussendlich gaben sie den Satz in der Verlängerung doch noch aus der Hand. Auch wenn es angesichts der Rangliste jammern auf hohem Niveau ist, dieser Satzverlust war komplett unnötig und muss jeden einzelnen ärgern.

Während sich am Himmel weitere bedrohliche Gewitterwolken zu türmen begannen und es, wie um die Walliseller Leistung zu bestätigen, wieder leicht regnete, ging am Boden das letzte Spiel der Saison weiter.
Nun war man wieder wach und die gewohnte Sicherheit kam langsam wieder zurück. So konnte die Partie doch noch gedreht und die nächsten zwei Sätze gewonnen werden, wenn auch nicht mehr ganz so einfach.

Damit ging eine starke Saison mit nur einem einzigen Satzverlust zu Ende. Dieser doch sehr ärgerliche Ausrutscher dürfte jedoch spätestens beim verdienten Medaillenessen vergessen sein. Das grundsätzlich gute Gefühl und das gesammelte Selbstvertrauen sollte allerdings unbedingt in die nächste Saison mitgenommen werden, damit dort soweit wie möglich an die guten Leistungen angeknüpft werden kann.